Folgen Sie den Schritten des Autors auf seinen Ausflügen durch eine Landschaft in der noch Harmonie herrscht, in der die Ruhe noch hörbar ist, und in der die Poesie eine greifbare Realität ist.
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Lucca,  Provinzhauptstadt in Mittelitalien, am Serchio, 95.000 E., über vier Kilometer lange Ringmauer aus dem 16. Jh., romanischer Dom San Martino (Grabmal von Jacopo della Quercia), Kirche San Frediano (Fassadenmosaik aus dem 13.Jh.), Kirche San Michele in Foro (12. und 13. Jh.).
Blick auf Lucca und die Ringmauer
Die völlig intakte Ringmauer, vor 150 Jahren in eine Promenade verwandelt, umschließt eine mittelalterliche Stadt mit engen Straßen und Gassen, alten Häusern, Türmen und Palästen sowie über 100 Kirchen. Bevor die Stadtmauer in ihrer heutigen Form gebaut wurde, hat es schon mindestens zwei ältere und kleinere Mauern gegeben, von denen auch heute noch Reste zu sehen sind. So stehen beispielsweise an der Via San Nicolao bzw. an der Via S. Gemma Galgani noch zwei Stadttore der vorherigen Mauer. 
 
 
Sehenswert sind auch die Kirchen San Michele in Foro und San Frediano, der Dom San Martino, die Einkaufsstraße Via Fillungo, Palazzo und Torre Guinigi (14. Jh.), letzterer ist einer der wenigen noch vorhandenen, mit Steineichen bewachsenen, Geschlechtertürme (zur Blütezeit Luccas gab es in der Stadt, incl. Kirchtürme, etwa 170 Türme) und die Piazza Anfiteatro. Auf den Resten des römischen Amphitheaters wurden Kirchen und Häuser gebaut, die jetzt einen wunderschönen ovalen Platz einfassen. Das beste Eis gibt es übrigens in der Gelateria Pinguino an der Piazza Napoleone.
Piazza Anfiteatro, Kirche San Frediano

 
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